Vermont ist vor allem für seinen Ahornsirup, den Abbau und die Weiterverarbeitung von Marmor und die idyllischen Berglandschaften bekannt. Die Green Mountains und der Lake Champlain sind beliebte Erholungsgebiete. Folgerichtig lautet der Spitzname auch Green Mountain State. Viele Wohlhabende und Millionäre der umliegenden Staaten besitzen hier ein Wochenendhaus.
Jedes Jahr kommen rund 7,9 Millionen Touristen nach Vermont. Die Berge, Flüsse und Seen bieten sich für Freizeitaktivitäten von Skifahren im Winter bis hin zum Angeln (in Vermont wurde das Fliegenfischen erfunden) Wandern, Trekking und Camping im Sommer und Herbst an. Auch die ruhigen Städtchen und Dörfer Vermonts gehören zum Programm der Besucher.
Vermont grenzt im Norden an Kanada, im Westen an New York, im Süden an Massachusetts und im Osten an New Hampshire, wo der Connecticut River die Grenze bildet. Allein 83 Prozent des Staates sind von Laubwäldern, insbesondere Ahornbäumen, bedeckt.
Es gibt hier auf ca. 23.956 qkm ca. 650'000 Einwohner. Die grösste Stadt, Burlington, hat gerade mal 40'000 Einwohner.
Dies hört sich alles sehr romantisch an, was es auch ist. Hier haben unsere Freunde ein Haus, welches sie immer für längere Wochenenden und Ferien benutzen. Wir haben vereinbart, uns da zu treffen.
Nach unserer Berechnung sollten ca. 6 bis 7 Stunden Fahrt reichen. Aber eben ….! Wir wussten wohl, dass der Tropensturm bis Irene bis vor ca. 10 Tagen bis nach Vermont kam, aber wie gross die Zerstörung war, das war uns nicht bewusst. Wir hatten vielleicht noch eine knappe Stunde zu fahren. Vielleicht muss ich auch noch erwähnen, das nicht überall in Vermont Natel-Verbindungen bestehen, kleiner armer Staat mit nur einigen 100‘000 Einwohnern und sehr vielen Bergen mit Wald.
Da hat uns ein Polizist angehalten. Er erklärte uns, dass wir einen Umweg von ca. 2 Stunden fahren müssen, da es die Brücke weggeschwemmt hatte, welche auf unsere Route zu unseren Freunden lag! Wir mussten uns wohl fügen!
Als jedoch nach ca. 90 Minuten wir wieder angehalten wurden, wurde alles etwas schwieriger. Auch auf diesem Umweg war eine wichtige Brücke weggespült worden! So konnten wir nicht mehr zurück, da wir sonst in die Nacht hinein gekommen wären, was bei diesen Umständen recht gefährlich sein kann, aber auf der normalen Strasse konnten wir auch nicht mehr weiter!
Wir wurden angewiesen, über einen Waldweg zum nächsten Ort zu fahren und danach auf die Autobahn, um von einer anderen Seite nach Barnard VT zu gelangen. Diese Waldstrasse jedoch war an vielen Stellen auch ausgewaschen, Brücken teilweise zerstört und Wegweiser waren nur spärlich da!
Nach einer längeren Fahrt, sind wir in Bethel angekommen. Dieser Ort wurde besonders schwer getroffen. Hier versuchten wir nun, es war bereits 19.00 Uhr, unsere Freunde zu kontaktieren. Aber Ihr Telefon war besetzt und die Handys von ihnen hatten keinen Kontakt!
Als wir auf der Autobahn angekommen sind, konnten wir unsere Freunde endlich erreichen. Diese waren erleichtert, dass wir in der Nähe sind. So konnten wir endlich um ca. 20 Uhr hallo sagen!
Am Abend des nächsten Tages haben unsere Bekannten noch weitere Freunde eingeladen. Dies wurde ein sehr gelungener und gemütlicher Abend.
Und nun geht es nach Allenhurst, New Jersey zu unseren Freunden nach Hause!




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